Die wichtigsten digitalen Marketingstrategien

Digitales Marketing ermöglicht es kleinen Unternehmen, mit einem viel kleineren Werbebudget, mit den Großen der Branche zu konkurrieren. Bei effektiver Verwaltung gibt es ihnen mehr Kontrolle darüber, wo und wie sie ihr Geld für Marketing ausgeben. Insbesondere im Gegensatz zu traditionellen Marketingmethoden, wie Magazine oder Zeitung.

Arten des digitalen Marketings

Um Ihr Unternehmen im digitalen Zeitalter zu stärken, müssen Sie sich mit den folgenden Arten des digitalen Marketings vertraut machen. Das sind die wichtigsten Methoden:

  • Display-Werbung
  • Suchmaschinenmarketing und -optimierung (SEM und SEO)
  • Social Media Marketing
  • Native Ads
  • Pay per Click (PPC)

Display-Werbung

Display-Werbung (auch als Bannerwerbung bekannt) ist eine Form der Werbung, die eine Werbebotschaft visuell mit Texten, Logos, Animationen, Videos, Fotos oder anderen Grafiken vermittelt. Display-Werbetreibende richten sich häufig an Nutzer mit besonderen Merkmalen, um die Wirkung der Werbung zu erhöhen. Banner eignen sich auch gut zum Branding. Nutzer erinnern sich womöglich eher an eine Grafik, als an eine Textanzeige.

Die Banner, die Sie in verschiedenen Apps und Websites sehen, werden unter Display-Werbung angezeigt. Es wird ein zusätzlicher Vorteil sein, wenn die Plattformen, auf denen die Anzeigen geschaltet werden, irgendwie mit den Anzeigen zusammenhängen. Versichern Sie sich vor der Schaltung von Display-Anzeigen also, dass die entsprechende Plattform auch Ihre Zielgruppe erreicht.

Diesplay-Werbung wird in der Regel pro TKP bezahlt, sprich pro 1000 Einbledungen auf einer Website.

Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung

SEM: Beim Suchmaschinenmarketing machen Sie sich die Reichweite von bekannten Suchmaschinen, wie Google zu Nutzen. Im Gegensatz zu den Display-Anzeigen bezahlen Sie SEM in der Regel pro Klick auf Ihre Anzeige. Ein weiterer Unterschied ist auch, dass hier nicht mit fixen Preisen gearbeitet wird, sondern es entsteht eine Art Auktion zwischen allen Werbetreibenden, die für ein Thema gefunden werden möchten. Das bedeutet: Je gesuchter ein Thema, desto höher die Klickkosten.

SEO: Um einen höheren Rang in den Suchmaschinenergebnissen zu erreichen, verwenden Werbetreibende verschiedene SEO-Taktiken, wie z.B. Verlinkung, gezielte Keywords und Meta-Beschreibungen und die Erstellung von Inhalten mit Mehrwert. Während SEM eine bezahlte Strategie ist, ist SEO organisch und macht es zu einer gesuchten Art von Online-Werbung. SEO hat aber auch seine Schwachpunkte. So sind schnelle Resultate und Erfolge eher die Seltenheit. Stattdessen müssen Sie damit rechnen, dass es mehrere Monate geht, bis signifikante Sprünge nach vorne gemacht werden. Im Weiteren sind die Kosten für erfolgreiches SEO nur schwer zu definieren.

Social Media Marketing

Social Media Marketing ist die Nutzung von Social Media Plattformen (wie Facebook, Instagram, Twitter und co) und Websites zur Förderung eines Produkts oder einer Dienstleistung.

Laut einer Umfrage gibt es weltweit 1,65 Milliarden aktive mobile soziale Konten, wobei täglich 1 Million neue aktive mobile soziale Nutzer hinzukommen. So ist es sehr klar, dass Social Media Marketing eine effektive Strategie ist.

Ein Vorteil von Social Media Marketing ist, dass Sie sofort eine Reaktion erwarten können. Überhaupt keine Reaktion ist dabei auch ein messbarer Ausgang Ihrer Aktivitäten. Schwierig ist es, den Aufwand abzuschätzen, wenn Sie neu in dem Feld sind. Läuft es jedoch einmal, kann SoMe auch skaliert werden.

Native Ads

Native Werbung ist die Verwendung von bezahlten Anzeigen, die dem Aussehen, der Haptik und der Funktion des Medienformats entsprechen, in dem sie erscheinen. Etwa in Blogs oder Online-Magazinen.

Native Anzeigen werden oft in Social Media Feeds oder als empfohlene Inhalte auf einer Webseite gefunden. Im Gegensatz zu Display-Anzeigen oder Banner-Anzeigen sehen native Anzeigen nicht wirklich wie Anzeigen aus. Sie sehen aus wie ein Teil des redaktionellen Ablaufs der Seite. Der Schlüssel zur nativen Werbung ist, dass sie unterbrechungsfrei ist. Sprich, der Nutzer muss einen Mehrwert in den Inhalten vorfinden, ansonsten werden solche „Anzeigen“ keinen Erfolg bringen.

Pay per Click

Pay Per Click ist so einfach wie es klingt. Wie der Name schon sagt, sind dies Anzeigen, für die Werbetreibende nur bezahlen, wenn ein Benutzer auf sie klickt, was zur Stärke von PPC als Werkzeug beiträgt. Wenn die Anzeige von 100 Personen gesehen wurde und nur 1 Person auf die Anzeige geklickt hat, dreht sich der Preis der Anzeige ausschließlich um den einen Nutzer, der tatsächlich geklickt hat. Diese Art der Werbung ist sehr gut skalierbar, da Sie genau wissen, welche Kosten auf Sie zukommen und wie viel Sie dabei verdienen werden. Diese Variante eignet sich insbesondere im e-Commerce, da Nutzer in der Regel ein bestimmtes Produkt suchen und dann auf die Anzeige eines Shops klicken.

Die Klickpreise sind extrem vom Thema und der Konkurrenz auf dem Gebiet abhängig.

Fazit

Nun haben Sie also einen guten Überblick darüber, welche Möglichkeiten Sie im Online Marketing haben. Sehen Sie sich die verschiedenen Arten von Marketing genau an und entscheiden Sie, welche für Ihr Produkt am besten funktionieren könnten.

Tipp: Vieles läuft im Online Marketing auf Erfahrungswerte hinaus. Sie haben also keine andere Wahl, als mit einer Variante anzufangen und diese für Ihr Produkt zu testen.

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