6 Tipps: Wenn Ihr Team von Zuhause aus arbeitet (Remote-Teams)

„Von Zuhause aus arbeiten“ sah bereits vor dem Coronavirus einen starken Trend und immer mehr Unternehmen haben festgestellt, dass es nicht schadet, wenn Mitarbeiter nicht täglich im Büro anwesend sind.

Durch COVID-19 mussten jedoch viele Unternehmen, wenn auch unfreiwillig, auf die Arbeit von Zuhause umstellen. Interessant ist dabei jedoch, dass viele wohl auch nach der Krise dabei bleiben wollen. Denn, viele Mitarbeiter scheinen sich damit sehr wohl zu fühlen.

In diesem Beitrag finden Sie deshalb zahlreiche Tipps, wie Sie Ihr Team „remote“ managen können.

Tägliches Zeichen von Projektleitern

Einer der wichtigsten Faktoren, um Ihr Team weiterhin produktiv zu halten, ist das Gefühl der Dazugehörigkeit. Sie müssen daher sorgen, dass sich jeder Mitarbeiter als Teil des Teams versteht, auch wenn dieser täglich allein zu Hause sitzt.

Das ist keine leichte Herausforderung, denn es ist einiges dran am alten Sprichwort „aus den Augen, aus dem Sinn“.

Wer ständig allein ist und kaum Kontakt zu anderen hat, der wird sich nicht als Teil eines Teams fühlen und entsprechend wird seine Produktivität abnehmen.

Es liegt daher an den Projektleitern dafür zu sorgen, dass dies nicht passiert. Ein tägliches Check-In von einigen Minuten kann Wunder bewirken.

Wichtig ist auch, dass die Mitarbeiter auch unter sich Kontakt haben (auch wenn es das Projekt nicht zwingend erfordert). Eine Gemeinschaft muss aufrechterhalten werden.

Projektmanagement noch stärker durchsetzen

Die meisten Unternehmen arbeiten heute mit einer Form von Projektmanagement. In der simpelsten Form bezieht sich das auf eine festgelegte Ordnerstruktur auf dem gemeinsamen Laufwerk im lokalen Netzwerk. Andere arbeiten mit professioneller Projektmanagementsoftware.

Was auch immer bei Ihnen der Standard ist, Sie müssen in Zukunft noch mehr Gewicht darauf legen!

Ein Team in einem Büro zusammen zu haben, hat zweifellos viele Vorteile. Jemand weiß mal nicht, was es mit einer Datei auf sich hat? Klar, der Kollege Thomas sollte das wissen… Mal eben in sein Büro laufen und schon hat man seine Antwort.

Bei Remote-Teams ist das nicht so einfach. Umso wichtiger ist es daher, dass jeder Mitarbeiter detailliert festhält, was er wann macht. Ansonsten kann es nur zu Fehlern kommen.

Eine Projektmanagementsoftware muss daher unbedingt eingesetzt werden. Anbieter wie Trello oder Monday bieten dafür gute Lösungen online an, die je nach Team und Arbeit, mehr oder weniger umfangreich sind.

Als Geschäftsführer oder Manager müssen Sie dazu noch festlegen, mit welchem System Sie in Zukunft arbeiten möchten. Was passt besser? Projektmanagement mit Kanban oder mit Scrum?

Trello arbeitet etwa mit dem Kanban-System und eignet sich zum Beispiel für Redaktionen, Softwareentwicklung oder servicebasierte Geschäfte.

Dateien effektiv teilen

Jeder Mitarbeiter muss zu jeder Zeit Zugriff auf alle wichtigen Dateien haben. Im lokalen Netzwerk ist das natürlich kein Problem. Doch wie sieht es aus, wenn jedes Teammitglied an einem anderen Ort ist?

Tools, wie etwa Dropbox oder Google Drive eignen sich sehr gut, um allen Mitarbeitern die gleichen Daten zur Verfügung zu stellen.

Gerade Dropbox hat sich genau darauf spezialisiert. Mit wenigen Klicks können Mitarbeiter Ihren eigenen Computer mit Dropbox erweitern und haben so immer Zugriff auf gemeinsam genutzte Ordner mit den entsprechenden Dateien.

Vertrauen Sie den Mitarbeitern

Vielen Geschäftsführern und Projektleitern fällt es bisher noch schwer, ihren Mitarbeitern zu vertrauen, wenn diese von Zuhause aus arbeiten. Klar, teils seit Dekaden wird vor Ort gearbeitet, wo man ständig die Möglichkeit hat, zu prüfen, was die Mitarbeiter gerade machen.

Die Lösung ist einfach: Kontrollieren Sie Resultate!

Sprich, verlassen Sie sich darauf, dass Ihre Mitarbeiter das Richtige tun. Sie werden auf jeden Fall am Resultat sehen, ob Ihr Vertrauen zurückbezahlt wird oder nicht.

Widerstehen Sie dem Verlangen nach ständiger Kontrolle. Ja, es gibt Software, mit welcher Sie einen Remote-Arbeiter ständig kontrollieren können. Ein solches Misstrauen kann sich nur negativ auf Ihre Beziehung zu den Mitarbeitern auswirken.

Videomeeting, wann immer möglich

Sorgen Sie dafür, dass Sie so oft wie möglich Videomeetings machen. Es ist längst nicht so gut, wie Meetings im echten Leben, aber es das nächstbeste Ding.

Meetings via Video sorgen auch dafür, dass sich die Mitarbeiter nicht zu sehr „gehen lassen“. Sprich, man muss sich nach wie vor anständig für die Arbeit anziehen und sein Arbeitsumfeld sauber halten.

Es geht aber auch darum, dass sich die Mitarbeiter regelmäßig sehen und daran erinnert werden, mit wem sie arbeiten. Plus, es gibt die Möglichkeit sich auch mal in der Gruppe auszutauschen. Machen Sie auch mal ein Meeting, wo nicht die Arbeit besprochen wird.

Für optimale Ausrüstung sorgen

Nicht jeder Mitarbeiter ist Zuhause perfekt ausgerüstet. Sorgen Sie also dafür, dass dies der Fall ist. Bezahlen Sie etwa für Highspeed-Internet oder geben Sie Unterstützung für den Kauf eines besseren Computers.

Es liegt in Ihrem Interesse, dass Ihre Mitarbeiter die perfekten Voraussetzungen zur Arbeit haben.

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